Ausblick: AHV-Reform 2030


Bis 2040 droht der AHV gemäss Schätzungen des Bundes ein Defizit von 5.7 Milliarden Franken jährlich. Grund: seit ein paar Jahren werden nach und nach die ‚grossen‘ Jahrgänge pensioniert. Die Anzahl der Rentenbezüger steigt im Verhältnis zu der Anzahl der Arbeitnehmer stark an.

Anvisierte Massnahmen

  • Die Weiterarbeit nach 65 soll gefördert werden, unter Anderem durch Abschaffung der Altersgrenze von 70 Jahren und attraktiveren Freibetragsregelungen.
  • Erziehungs- und Betreuungsgutschriften sollen individuell angerechnet werden.
  • Beitragsschlupflöcher sollen geschlossen werden (z.B. bei Dividenden)
  • Die Datengrundlagen sollen mittels stärkerer Digitalisierung für künftige Reformen gestärkt werden.

Nicht angetastet werden soll die Höhe des Referenzalters von 65 Jahren, das wurde vom Stimmvolk im 2024 abgelehnt.
Und auch neue Finanzierungsquellen sollen kein Thema sein.

Bis 2030 wird noch viel passieren, die Vorschläge des Bundesrates müssen noch viele politische Hürden nehmen und dürften einige Federn lassen müssen. Aber: eine Richtung zeichnet sich ab …

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